Stempeldetails

Stempel 9: St. Johanniskirche Barby

Barby (Elbe)

Die Johanniskirche ist das älteste Bauwerk der Ortschaft Barby (Elbe). Sie ist ein frühgotischer Bruchsteinbau und wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als Klosterkirche der Franziskaner erbaut. Wie es typisch für die Bettelorden-Architektur der Franziskaner ist, wurde die Kirche in einfacher, schlichter Gestalt errichtet: ein Langhaus ohne Westturm, nur mit einem Dachreiter.

St. Johanniskirche Barby
Foto: Stadt Barby

Die Grafen von Barby nutzten die Kirche bis 1659 als Begräbnisstätte. Im Kircheninnenraum bilden die zahlreichen farbigen Grabdenkmäler und Plastiken einen wirkungsvollen Kontrast zur kargen Architektur. Sehenswert ist der Grabaltar, den Graf Wolfgang I. und seine Frau Agnes um 1560 gestiftet haben: Auf einem von Säulen gerahmten Gemälde ist die Stifterfamilie in andächtiger Haltung unter dem Kreuz Christi dargestellt.

St. Johanniskirche Barby, Epitaph
Foto: Stadt Barby

Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind auch der Grabstein mit der Darstellung Johannis des Täufers sowie eine aus Lindenholz geschnitzte Mondsichelmadonna.

Die romantische Orgel auf der Westempore wurde 1895 vom Zörbiger Orgelbaumeister Wilhelm Rühlmann gebaut. Sie ist im Originalzustand erhalten. Die modernen Buntglasfenster hinter dem Altar stellen Szenen aus dem Leben Jesu dar.

St. Johanniskirche Barby
Foto: Stadt Barby


Adresse

St. Johannis-Kirche, Kirchplatz 3, 39249 Barby (Elbe)


Hinweis

In Barby trifft der Saaleradweg auf den Elberadweg. Die Fahrzeiten der Elbefähre finden Sie unter: www.stadt-barby.de.


Öffnungszeiten/Besichtigung

Besichtigung nach Vereinbarung: Tel. 03 92 98 / 2 70 02, E-Mail: pfarrbuero@evangelische-kirche-barby.de


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